WORAN ERKENNST DU, OB DU DICH IM PROZESS DES ERWACHENS BEFINDEST?
Wenn du bis hier her gelesen hast und die Worte in dir auf Resonanz getroffen sind, befindest du dich wahrscheinlich in deinem Erwachensprozess.

Darüber hinaus bringt das Erwachen Veränderungen und innere Bewegungen mit sich, und einige dieser Veränderungen und inneren Prozesse möchte ich hier beschreiben.

  • Depressionen und Ängste können ein Anzeichen sein, dass du gerade dabei bist zu erwachen.

    Depressionen sind ein Hinweis, dass die Energie nicht frei fließen kann. Sie wird niedergedrückt oder unterdrückt, wie das Wort Depression besagt. Energie will immer fließen und sich ausdehnen, genauso wie dein Bewusstsein danach strebt, sich immer weiter auszudehnen.

    Was kannst du tun, um die Energie wieder ins Fließen zu bringen?
    -   bewusst tief und weich atmen
    -   frische Luft und Natur
    -   viel Wasser trinken
    -   Singen und Tönen
    -   dich bewusst bewegen (bevorzugt in der Natur - Spazierengehen, Radfahren, Yoga…)
    -   ein Vollbad mit Meersalz
    -   alles, was dir hilft das Denken loszulassen

    Diese Maßnahmen unterstützen dich während des gesamten Erwachensprozesses. Denn es geht dabei im Wesentlichen darum, feststeckende Energien in Bewegung zu bringen.

    Ängste haben vielfältige Hintergründe. Es kann sein, dass du einfach nicht verstehst, was gerade geschieht. Und das kann enorme Angst verursachen. Wenn das Alte wegbricht und das Neue noch nicht da ist, entsteht ein Vakuum. Kannst du dieser Leere erlauben da zu sein? Im Untergrund geschieht dennoch viel.

    Du bist Bewusstsein und Bewusstsein bedeutet Gewahrsein. Du bist ein fühlender Mensch, der seine eigenen Gefühle wahrnimmt und auch das, was im Massenbewusstsein der Menschheit vor sich geht. Erlaube dir zu unterscheiden, ob das, was du wahrnimmst wirklich dein Eigenes ist oder ob es aus dem Sammelbecken des Massenbewusstseins kommt. Die Medien sprechen in dieser Hinsicht eine aufschlussreiche Sprache. Du kannst dich entscheiden, aus dem Massenbewusstsein auszusteigen. Doch wehre dich nicht gegen das, was du wahrnimmst. Lass es einfach durch dich hindurchfließen. Du brauchst dich nicht zu schützen. Wenn du so beweglich wirst, wie das Wasser fließt oder wie sich das Blatt im Wind bewegt, kann nichts davon in dir kleben bleiben. Es wird einfach durch dich hindurchfließen, hindurchwehen - du bist wahrnehmendes, fühlendes Bewusstsein.

    Eine weitere Ursache für das Wahrnehmen von Angst kann der Hinweis auf die Nähe eines verletzen Teils von dir, eines nicht integrierten Teils deines Schattens sein.

    Siehe auch: Integration der dunklen Seite

  • Während des Erwachensprozesses ist es natürlich, - ohne sichtbaren Grund - ein Gefühl tiefer innerer Traurigkeit zu erfahren. Es kann auch sein, dass du - ohne äußeren Anlass - weinen musst. Dies ist ein Hinweis, dass du dabei bist deine Vergangenheit loszulassen. Das findet vielleicht auf einer unbewussten Ebene statt, aber es geschieht. Und immer wenn wir etwas loslassen oder freigeben, empfinden wir Traurigkeit.

    Zum Beispiel, wenn ein Mensch aus unserem Leben geht, erinnern wir uns an alles, was wir jetzt nicht mehr gemeinsam mit ihm haben können. Und das macht uns traurig. Oder wenn wir umziehen, eine alte Wohnung verlassen oder einen alten Job hinter uns lassen, ein Auto verkaufen, so fühlen wir, dass wir eine gewisse Bindung aufgebaut hatten, und es fällt uns schwer - manchmal mehr, manchmal weniger - diese loszulassen, das erfüllt uns mit Traurigkeit. Und so ist es mit unserer gesamten Vergangenheit genauso, nur möglicherweise intensiver.

    Das Hervorkommen des Gefühls der Traurigkeit ist sehr natürlich in diesem Prozess des Loslassens der Vergangenheit. Wenn du diesem Prozess erlaubst zu geschehen, wirst du schneller und leichter durch diese Phasen hindurchgehen können.

    Die Tränen während des Loslassens der Vergangenheit helfen dir, die alten Energien im Inneren ins Fließen zu bringen.

  • Es kann Zeiten geben, in denen du dich einsam oder alleine fühlst, auch wenn du mitten unter Menschen bist. Oder du hast das Bedürfnis alleine zu sein und meidest Menschen oder Gruppen. Das hängt damit zusammen, dass sich die Verbindungen zu den Menschen, die dir nahe stehen und auch zu den anderen Menschen, verändern. Das ist bedeutsam. Denn zunächst ist es wichtig eine neue Verbindung mit dir selbst zu erschaffen, aus der schließlich eine neue Verbindung zu deinen Mitmenschen erwächst.

    Du bist der wichtigste Mensch in deinem Leben. Wenn du eine verkorkste Beziehung zu dir selbst hast, wird sich das entsprechend in deinen Beziehungen zu deinen Mitmenschen auswirken. Deshalb liegt einer der wichtigsten - vielleicht sogar der wichtigste - Schlüssel darin, dich selbst bedingungslos zu lieben und dir selbst mit absolutem Mitgefühl zu begegnen. Ich spreche nicht von Egoismus, sondern davon, dich selbst mit deiner ganzen nicht perfekten Menschlichkeit wirklich zu lieben - ohne Beurteilung, ohne Bewertung, ohne Einschränkung, ohne Kritik, ohne Zweifel… - wahrscheinlich eines der schwierigsten Dinge für Menschen hier auf der Erde.

  • Während du dich veränderst, verändern sich auch die Dinge um dich herum. Deine familiären Bindungen verändern sich. Vielleicht fühlst du, dass du dich von deiner biologischen Familie zurückziehen möchtest oder auch von Freunden, oder jene entfernen sich von dir. Das ist angemessen. Das schafft Raum, bis sich eine neue Verbindung auf einer freieren Ebene entwickeln kann. Was geschieht hier tatsächlich? Diese alten Erinnerungen von einer wie auch immer erlebten "schlechten" Kindheit, oder von zu wenig Aufmerksamkeit bekommen haben, von Ungeliebtsein bis zu körperlichem und psychischem Missbrauch, sowie auch eigene Schuldgefühle in diesem Bereich möchten bewusst entlassen, verwandelt und geheilt werden.

  • Es könnte auch eine plötzliche berufliche Veränderung stattfinden. Du verlierst vielleicht deine Freude am Beruf, möglicherweise wird dir gekündigt, oder du hast den Impuls, selbst zu gehen. Meist wird dir gekündigt, weil du vom tiefsten Innern her diese Arbeit schon längst nicht mehr machen möchtest. Vertraue darauf, dass etwas Neues zu dir kommt, etwas, was dir jetzt besser entspricht.

  • Vielleicht kennst du Phasen, in denen du völlige Gleichgültigkeit allem gegenüber empfindest und du hast keine Lust irgendetwas zu tun. Das gehört ebenfalls zeitweise zum Prozess und ist in Ordnung. Erlaube dir dann nichts zu tun. Sei einfach mit dir selbst. Betrachte das Ziehen der Wolken oder die sich bewegenden Blätter im Wind oder lausche dem Gesang der Vögel oder was immer du möchtest. Die Impulse, etwas zu tun, kommen von selbst wieder, wenn du dir erlaubst, dich aus der Außenaktivität herauszunehmen und mit dir selbst zu sein. Das hilft dir, dich für deine innere Göttlichkeit zu öffnen, ohne dass du etwas Bestimmtes dafür tun müsstest. Das ist wie der Neustart eines Computers, zuerst muss er heruntergefahren werden, um neu gestartet werden zu können. Und dabei werden die neuen Programme integriert. Und hier ist es die Integration deiner Göttlichkeit.

  • Auch Vergesslichkeit gehört zu den Zeichen des Erwachens. Du beobachtest, dass du immer öfter Dinge vergisst, Worte, die dir nicht einfallen usw. Nein, du wirst nicht dement. Dein Verstand tritt nur zur Seite. Und du kannst ihm erlauben das zu tun. Erlaube stattdessen deiner göttlichen Intelligenz hereinzukommen. Dein Verstand kann deine Göttlichkeit nicht verstehen. Er ist viel zu begrenzt. Aber dein Verstand kann in die göttliche Intelligenz integriert werden. Daher erlaube deinem Verstand zur Seite zu treten, um Raum zu schaffen für deine Göttlichkeit.

    Siehe auch: Über den Verstand hinaus ins Neue Bewusstsein

  • Oft verändert sich der Schlafrhythmus. Es kann sein, dass es viele Nächte gibt, in denen du nachts zu einer bestimmten Uhrzeit aufwachst, und vielleicht kannst du nicht mehr so schnell einschlafen. Der Grund ist, dass du in der Nacht eine Menge innerer Arbeit bewältigst, und das lässt dich zwischendurch aufwachen, gewissermaßen zum "Luftholen". Falls du nicht mehr einschlafen kannst und du dir über alles Mögliche Gedanken machst, stehe auf und mache irgendetwas. Oder setze die Gedanken auf Wolken und lass sie im Himmel entschwinden. Das kann dir helfen, schnell wieder einzuschlafen oder zur Ruhe zu kommen. Oder du stellst dir vor, dass du dich selbst auf eine Wolke setzt und langsam in den Himmel aufsteigst, in andere Dimensionen entschwebst.

  • Müdigkeit ist ein Hinweis, dass dein Körper und Energiesystem auf Hochtouren arbeitet. Du leistest während des Veränderungsprozesses enorme Arbeit, so dass es natürlich ist, dass dein Körper mehr Zeit für Erholung benötigt. Gib ihm, was er signalisiert und braucht.

  • Es kann sein, dass du sehr intensiv träumst, auch von Kriegen, Schlachten, Verfolgungen, Fluchten, Schreckgestalten usw. Dies ist ein Zeichen, dass du gerade dabei bist, alte Energien der Vergangenheit aus deinem Innern zu entlassen. Wenn du nach dem Aufwachen darüber verwirrt bist, nimm ein paar sehr tiefe Atemzüge und erlaube dir, dass es sein darf. Das wird dich wieder ins Gleichgewicht bringen.

  • Es wird Zeiten geben, in denen du das Gefühl hast, die Füße nicht richtig auf den Boden zu bekommen, oder auch als ob dir der Boden unter den Füßen weggezogen würde. Der Boden fühlt sich instabil an, ähnlich wie bei Gleichgewichts- oder Kreislaufstörungen, möglicherweise begleitet von einem schwindelartigen Gefühl im Kopf. Oder du fühlst, dass du wie zwischen zwei Welten umherwanderst. Dein räumliches Empfinden wird ordentlich durcheinander gebracht. Das hängt damit zusammen, dass beim Übergang in das Neue Bewusstsein, während der Integration von ALLEM WAS DU BIST, der Körper manchmal ein bisschen zurückbleibt. Erlaube dir mit Leichtigkeit und einem dir angemessenen Tempo durch diesen Prozess zu gehen. Das ist etwas, was du für dich selbst wählen kannst. Sprich mit deinem Körper und erlaube ihm mit Anmut durch diesen Prozess hindurchzugehen und du wirst erstaunt sein, wie gut er das kann. Aber er braucht deine Erlaubnis, deine klare Anweisung.

    Desweiteren beginnen sich seit 2012 die Ankerpunkte in der physischen Realität zu verändern, das sind die Bezugspunkte für unsere Orientierung hier in der irdischen Welt. Das zeigt sich durch Gleichgewichts- und Orientierungsprobleme, ähnlich der vorher beschriebenen Symptome. Eine Möglichkeit ist hier, die Augen zu schließen und dieses Gefühl der Unsicherheit und Orientierungslosigkeit tief atmend zu erlauben. Damit gibst du deinem Körper und deinem ganzen Sein die Möglichkeit sich neu auszurichten. Das ist die Vorgehensweise des Erlaubens im Gegensatz des sich dagegen Wehrens. Du unterstützt den stattfindenden Prozess und die unangenehmen Begleitsymptome gehen schneller vorbei.

  • Auf der körperlichen Ebene finden sehr intensive Veränderungen statt.
    Deine DNA verändert sich - was eine sehr tiefgreifend Veränderung ist, desweiteren entlässt du alte Energien und gleichzeitig gibt es (unbewusst) Widerstand gegen das Loslassen alter Energien, Integration findet statt, alte energetische Verbindungen lösen sich, neue energetische Vernetzungen bauen sich auf. Das alles geht mit körperlichen Empfindungen einher. Je mehr Widerstand gegen diese Veränderungen vorhanden ist, desto größer können Schmerzen und körperliche Krankheitssymptome sein. Wenn es dir gelingt, zu diesem Veränderungsprozess vollkommen JA zu sagen - in absolutem Vertrauen in dich selbst, dich gewissermaßen in den Schmerz (oder was immer vorhanden ist) hinein zu entspannen, ihm zu erlauben, da zu sein, dich nicht dagegen zu wehren und Widerstand zu leisten, wirst du sehr viel schneller und leichter durch diesen Prozess hindurchgehen können.

    Stelle dir vor, da ist eine Kraft, die eine Tür öffnen möchte. Diese Kraft ist dein Innerstes. Aber da ist ein anderer Teil, ein Anteil von dir, der Angst hat vor dem Neuen und der Widerstand leistet, der versucht, die Tür zuzuhalten. Das ist sehr anstrengend und mit der Zeit wirst du ziemliche Schmerzen bekommen, denn du weißt ganz genau, wenn du loslässt, geht die Tür auf. Und irgendwann wirst du so erschöpft sein und die Schmerzen werden so groß, dass du einfach aufgibst. Du lässt einfach los, die Tür geht auf und du überlässt dich dem Prozess. Das kannst du natürlich leichter haben, wenn du durch eigene Wahl bereitwillig loslässt. Das ist der leichte, der anmutige Weg.

    Große Schmerzen müssen nicht sein. Du wirst natürlich die Veränderungen spüren, ungewohnte körperliche Wahrnehmungen, Schwindelgefühle, vielleicht begrenzte Taubheitsempfindungen, Sensibilitätsstörungen, Hautausschlag, Jucken, Pickelchen, Husten, Fieber, Durchfall, Übelkeit, Herzstolpern und auch gewisse Schmerzempfindungen usw. All das kann vorübergehend vorkommen. Jedes Mal ist dein Körper dabei etwas auszuscheiden, Altes loszuwerden, festsitzende Energien loszuschütteln, zu lockern, alte Verbindungen zu lösen, neue zu knüpfen - ein sehr komplexer Prozess. Hier auf stoppende Weise einzugreifen, wäre das Letzte, was du wirklich wünschen würdest. Also erlaube es, lass es geschehen, übergib dich diesem wunderbaren Geschehen in vollem Vertrauen - wenn du dazu bereit bist.

    Das bedeutet nicht, dass du keine Unterstützung von Außen in Anspruch nehmen könntest, z.B. sanfte Massagen, um Energien in Bewegung zu bringen; homöopathische oder pflanzliche Produkte etc. die den Prozess unterstützen. Wesentlich ist jedoch deine tiefe innere Erlaubnis, dass die verändernden Prozesse mit Leichtigkeit und Anmut standfinden dürfen.

WERKZEUGE…
Der bewusste Atem…
Der sichere Raum…
Bewusste Wahl…
Imagination und Magie…